Obwohl man täglich mit Geld zu tun hat und es einem meistens wie Wasser durch die Finger rinnt, kennen sich die wenigsten Leute mit den Einzelheiten von Geldgeschäften, die über das tägliche Zahlen an einer Kasse hinausgehen, aus.
Der Darlehen:
Dazu gehört zum Beispiel das Darlehen. Umgangssprachlich nennt man den Darlehen auch Kredit. Dabei überlässt der Darlehensgeber, auch Kreditgeber genannt, dem Darlehensnehmer oder auch Kreditnehmer eine bestimmte Summe oder bestimmte Sachen. Darlehensgeber sind meistens Banken oder Sparkassen, es können aber auch Privatpersonen einen Kredit vergeben.
Die simpelste Art eines Kredits ist es, wenn Eltern ihrem Kind das Taschengeld für den nächsten Monat vorstrecken. Im Gegensatz zu Banken und Co verlangen diese von ihrem Kind aber keine Zinsen für das ausgelegte Geld. Glück gehabt!
Mit diesem schuldrechtlichen Vertrag verpflichtet sich der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber ihm nach der ausgemachten Zeit, einen gleichwertigen Betrag zurückzugeben und meistens noch Zinsen draufzahlen muss. Rechtlich gibt es minimale Abweichungen zwischen dem Begriff Darlehen und dem Begriff Kredit. Umgangssprachlich werden sie jedoch synonym verwendet.
Zu den verschiedenen Arten von Krediten gehören unter anderem endfällige Darlehen, Annuitätendarlehen, Tilgungsdarlehen, Partiarisches Darlehen, Bauspardarlehen, Massedarlehenen und Abrufdarlehen, sowie Privatdarlehen.
Der Privatdarlehen:
Unter einem Privatdarlehen versteht man einen Kredit, wenn der Darlehensgeber eine Privatperson ist, also nicht gewerblich, als Bank, handelt. Als gewerbliche Unternehmen versteht man in diesem Sinne Firmen, die Bankgeschäfte in sehr großen Stil, oder eben gewerblich, ausführen.
Bei einem Privatdarlehen, leiht also eine Privatperson einem Darlehensnehmer Geld oder eine bestimmte Sache. Der Darlehensnehmer kann dabei sowohl eine Privatperson, als auch ein Unternehmen etc. sein.
Vereinfacht gesagt, sind Eltern, die ihren Kindern das Taschengeld vorstrecken also private Darlehengeber, während die Kinder Kreditnehmer sind.
Tatsächlich ist es bei Privatkrediten häufig so, dass sie im Familienkreis vergeben werden. Das liegt daran, dass Privatpersonen die Zahlungsfähigkeit einer anderen Person oder eines unbekannten Unternehmens nur sehr schwer beurteilen können.